Tweetup “Tosca”: Die ersten Infos

Von Katharina Dielenhein

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BO 1 zu “Der Besuch der alten Dame” in einer Bearbeitung als Ballett beim #TweetUpKO

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Allerorts probieren sich kulturelle Einrichtungen in den vergangenen Jahren im Bereich Social Media aus. Während Facebook, Twitter, Instagram und YouTube schon seit einigen Jahren fester und wichtiger Bestandteil vieler Opernhäuser und Theater ist, sind sogenannte Tweetups noch vergleichsweise jung. Dabei handelt es sich um Treffen von Twitterern, um gemeinsam Kultur zu genießen und zu beurteilen – selbstverständlich bei Twitter. In der Regel sind Tweetups von den Theatern, Opernhäusern oder Museen selbst initiiert. Wir haben zum ersten Mal zu Beginn dieses Jahres gemeinsam mit der Rhein-Zeitung einen Tweetup veranstaltet – mit toller Resonanz. Vorher, währenddessen und auch im Nachinein wurde wenig Kritik geäußert, dafür schlug uns umso mehr Begeisterung entgegen. Das war für uns ein Ansporn, das nächste Event dieser Art nicht allzu lange hinauszuzögern. Mittlerweile steht sogar die Planung von Nummer drei in den Startlöchern.
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Tweetup: Die Anmeldung beginnt bald

von Katharina Dielenhein

Tweetup
Mit dem Handy in einer der ersten Reihen sitzen: Das geht nur während eines Tweetups.

Heute in 112 Tagen (Liebe Twitterer, schlechte Nachrichten, das sind noch 16 Montage) laden wir und unser Partner, die Rhein-Zeitung, zum zweiten Mal zu einem Tweetup ein. Dann dürfen rund 30 Twitterer live aus einer Probe des Ballettabends „Der Besuch der alten Dame“ twittern und – die Handy-Kamera immer im Anschlag – spannende Orte im Theater erkunden. 112 Tage noch. Das klingt erst einmal wie eine lange Zeit. Ist es auch: Dazwischen liegen noch zwei Theater-Premieren, eine Europawahl und die Fußball-WM in Brasilien. Innerhalb dieser 112 Tagen passiert aber noch etwas: Wir Theaterangestellte verabschieden uns für einige Wochen in die wohlverdienten Theaterferien. Continue reading →

Nach dem Tweetup ist vor dem Tweetup

Die positiven Erfahrungen mit und die schönen Erlebnisse rund um unseren Tweetup zu „Die Comedian Harmonists“ haben uns und unseren Partner, die Rhein-Zeitung, darin bestärkt, unsere Überlegungen zu einer Fortsetzung schnell zu konkretisieren. Daher freuen wir uns sehr darauf, Twitterer, Blogger und Instagramer zu einem weiteren #TweetupKO ins Theater Koblenz einzuladen. Dieser wird am Mittwoch, 10. September 2014, ab 18 Uhr zur Ballettproduktion „Der Besuch der alten Dame“ (Choreografie: Steffen Fuchs) stattfinden und dürfte damit – zumindest nach unserem Kenntnisstand – auch der erste Tweetup zu einem Ballettabend im deutschsprachigen Theaterraum sein.

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„Social TV“ im Zuschauerraum

von Katharina Dielenhein

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Eindrücke vom Tweetup. Die Bilder nahmen (von links) @007_lizzie, @janiwolf und @stuuhlinger auf.

Sonntagabend. Auf meinem Fernseher läuft der Saarbrücker Tatort (Wieso trägt der Kommissar eine Jogginghose? Wieso ist das Drehbuch eigentlich voller Plotlöcher? Und wieso gucke ich den eigentlich jede Woche wieder aufs Neue?). Parallel verfolge ich über Tweetdeck, was andere darüber denken („Wieso verändert sich bei der Kommissarin eigentlich nie die Mimik?“, „Wieso ist das Bild so blau?” und „Wieso habe ich sonntagsabends eigentlich nie was Besseres zu tun?”).

Allwöchentlich zur gleichen Zeit kommunizieren über Twitter unzählige Menschen miteinander zum gleichen Thema. Sie sehen den gleichen Film oder die gleiche Sendung, aber jeder Einzelne nimmt Szene für Szene für sich selbst anders wahr. Und sie vergleichen. Sie vergleichen eben diese unterschiedlichen Wahrnehmungen miteinander, fachsimpeln und diskutieren. Social TV funktioniert. Und es macht Spaß.

Was Fernsehen und Theater miteinander zu tun haben, ist wahrlich nicht viel. Lässt sich das Prinzip des Social TV trotzdem auf Theater übertragen? Kann „Social Theatre“ funktionieren?

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Auf neuen Kommunikationswegen

Von Markus Dietze

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Theaterbesucher mit Handys und Kameras in den ersten Reihen: Twitterer Rene Güls (@reneguels) nahm dieses Foto während des Tweetups auf.

Theater ist als tief in unserer Gesellschaft und Kultur verwurzeltes Medium immer schon sozial. Wenn also von „Social Theatre“ die Rede ist, muss ich mir – ehrlich gesagt – immer ein wenig auf die Zunge beißen, damit nicht ein langer Grundsatzvortrag daraus wird.

Theater wirkt – und das tut es schon immer – durch seine Unmittelbarkeit. Twitter wirkt – und das ist als Vorteil dieses Mediums zu beschreiben und zu begreifen – durch seine Mittelbarkeit.

Und deshalb ist die „Twitterbühne“ für uns Theater eine schöne und sinnvolle Erweiterung dessen, was die Kunstform Theater schon immer ausmacht. Es sind die alten und neu erdichteten Geschichten von glücklichem Gelingen und tragischem Scheitern, die uns immer wieder unterhalten und berühren. Diese Geschichten erzählt Theater, und sie sind es seit über 2500 Jahren wert, weitererzählt zu werden. Auf allen Wegen der Kommunikation, die sich bieten. Also eben ganz natürlich auch auf Twitter.

Das Schönste an unserem Tweetup war für mich, dass „das Theater“ als Kunstform und Medium deshalb gar nichts anders machen musste als sonst.

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Tweetup im Theater Koblenz: Ein letztes Update

von Katharina Dielenhein

Es bleibt noch knapp eine Woche bis zu dem Termin, an dem wir rund 30 Twitterer, Blogger und Instagramnutzer in unser Großes Haus einladen. Wie viel Arbeit so ein Tweetup macht, merkt man erst dann, wenn man ihn plant. Die Gäste wollen etwas geboten bekommen, aber selbstverständlich auch verpflegt werden. Und auch andere Aspekte dürfen bei der Organisation einer solchen Veranstaltung nicht vergessen werden: Etwa, dass die Teilnehmer Strom brauchen. Viel Strom. Denn jeder, der ein Smartphone besitzt und (aktiv) bei Twitter angemeldet ist, weiß, wie schnell die Akkuanzeige bedrohlich rot blinkt, wenn man “nur mal kurz die Timeline checken” will. Und das wäre am Abend des Tweetups natürlich fatal.

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