Impressionen von “Tanz in der Stadt”

von Katharina Dielenhein

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Am vergangenen Wochenende fand erstmals eine Veranstaltung der Reihe “Tanz in der Stadt” statt. In deren Rahmen besuchen Tänzer unseres Ballettensembles Orte mit einer besonderen Architektur, um sich dort – inspiriert von Raum und Umgebung – zu bewegen und zu tanzen. Eine Choreografie gibt es dabei nicht. Alles ist improvisiert.

Bei der ersten Veranstaltung dieser Art ließen unser Ballettdirektor Steffen Fuchs sowie unsere Tänzer Kaho Kishinami, Nathaniel Yelton und Michael Waldrop sich von Räumen im neuen Forum Confluentes leiten und beeinflussen. Sie tanzten im Erdgeschoss der neuen Stadtbibliothek.

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Was die kommende Spielzeit Neues mit sich bringt

von Katharina Dielenhein

Fotos_Spielzeitheft
Immer im ersten Quartal des Jahres entsteht das Spielzeitheft für die kommende Theatersaison. Dafür nahm Fotograf Matthias Baus jüngst Fotos der Ensemblemitglieder auf. Hier im Bild: der Schauspieler Christof Maria Kaiser.

Phasen, in denen es wenig zu tun gibt, gibt es an einem Theater nicht. Das liegt in der Natur der Sache. Ist eine Produktion abgespielt, steht die nächste bereits in den Startlöchern. Und feiert ein Schauspiel Premiere, ist also die intensive Endprobenphase überwunden, steht auch schon der Probenbeginn der nächsten Oper oder des nächsten Ballettabends an. Dieses Schema zieht sich durch die gesamte Spielzeit. Denn während die Mitarbeiter des Theaters in den letzten Wochen der Spielzeit im Kopf schon fast in den Theaterferien sind, muss ja bereits an die kommende Spielzeit gedacht werden. Also wird kurz vor den Ferien bereits fleißig für die Eröffnungspremiere probiert.

Dennoch gibt es in jeder Abteilung Wochen, die anstrengender sind als andere, etwa, weil große Projekte beginnen oder enden. In den Abteilungen Öffentlichkeitsarbeit und Dramaturgie wird derzeit ein Projekt gestemmt, das immer im ersten Quartal des Jahres wiederkehrt: Das Spielzeitheft entsteht. Dann werden Stücktexte zu den Premieren der kommenden Saison verfasst, es entstehen Fotos der neuen Ensemblemitglieder, und die Angebote des Theaters werden gegebenenfalls überarbeitet. Und manchmal kommt auch etwas ganz Neues hinzu. Wir nennen drei Beispiele für neue Angeboten und Neuerungen, die euch in der kommenden Spielzeit erwarten.

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Drei Gründe, aus denen das Arbeiten an einem Theater ein besonderes ist – Teil V

von Katharina Dielenhein

Aufnahme im Gewölbekeller
Ein Ausschnitt aus dem Filmmaterial, das im Rahmen des Projektes “Hier und jetzt!” entstanden ist. Foto: Anna Zimmer

 

Die kleinen Dinge sehen

Mitten in der Spielzeit stehen oft zwischen sieben und neun Inszenierungen auf unserem Spielplan. Zu jedem dieser Stücke gehören Bühnenbilder, Kostüme und teilweise unendlich viele Requisiten. Je nachdem, was am Abend gespielt wird, gestalten sich auch die Räume des Theaters immer anders, denn Hinterbühne und Lagerräume werden immer so umgeräumt, dass alles, was für die kommenden Vorstellungen wichtig ist, gut zu erreichen ist. Kurz vor Hauptproben oder Aufführungen werden zudem sämtliche Requisiten auf die Hinterbühne geholt. In diesen Momenten werden dann all die kleinen Details, die auf der Bühne ein Gesamtbild ergeben, aber vielleicht gar nicht jedem Besucher auffallen, sichtbar: die Revelers-Platte, die bei den „Comedian Harmonists“ in einer Schallplatten-Box schlummert zum Beispiel. Oder die kleine Taschenuhr aus der Fledermaus, auf der bei uns eine Eule zu sehen ist. Hätten sie’s gewusst?

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Einblicke gewinnen

von Katharina Dielenhein

Probe im Ballettsaal für Tausend Grüße
Im Ballettsaal wird für “Tausend Grüße” geprobt: Am Samstag erhalten Interessierte bei einer Ballettwerkstatt im Großen Haus Einblicke.

Als Beauftragte für Social Media habe ich an diesem Haus einen großen Vorteil: Wenn ich mich während einer Probe in den Zuschauerraum schleiche oder Umbauarbeiten auf der Bühne beobachte, fragt sich mittlerweile kaum noch jemand, was ich denn da genau mache. Denn nach fast sechs Monaten am Theater kennt mich ein recht großer Teil der Mitarbeiter. Ein Vorteil ist das deshalb, weil es wirklich zu fast jeder Zeit etwas zu sehen gibt und das Zuschauen einfach Spaß macht. Kürzlich habe ich zum Beispiel morgens um 8 Uhr dabei zugeschaut, wie einige Bühnentechniker die Requisiten vom Vorabend wegräumten und die kommende Vorstellung vorbereiteten. Für sie war das eine ganz alltägliche Arbeit, für mich aber nicht. Es war schön zu beobachten, wie jeder auf den anderen achtete und jeder Handgriff saß.

Die Chance, die Arbeit hinter den Kulissen zu erleben, hält das Theater auch immer wieder für seine Besucher bereit. Für diese gibt es sogar gleich eine Handvoll Veranstaltungen, die derartige Einblicke möglich machen. In diesem Blog möchte ich diese Möglichkeiten einmal vorstellen.

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Mit Workshops auf den Spuren der Oper

von Franziska Preiser, Musiktheaterpädagogin am Theater Koblenz

Im Rahmen einer Übung während eines "Freischütz"-Workshop ist dieses Plakat entstanden.
Im Rahmen einer Übung während eines “Freischütz”-Workshops ist dieses Rollensoziogramm entstanden.

Wie kann man junge Menschen auf einen Opernbesuch vorbereiten? Wie kann man ihre Neugier wecken? Schon oft habe ich in Gesprächen mit Schülern gehört, dass sie selbst nicht auf die Idee gekommen wären, in die Oper zu gehen, aber jetzt gespannt darauf sind, was sie erwartet. Was ist also passiert?

Bei uns am Theater Koblenz gibt es zu ausgewählten Produktionen werkeinführende Workshops, so auch im Musiktheater, für das ich zuständig bin. Den Anfang machte gleich zu Beginn der Spielzeit die romantische Volksoper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber. Ab März wird es auch zu „Abu Hassan“ und „Salome“ Workshops geben. Die Gruppen kommen bis zu eine Woche vor dem Vorstellungsbesuch ins Theater, um dort je nach Altersstufe und Stück eineinhalb bis drei Stunden auf einer unserer Probebühnen mit mir zu arbeiten. Was aber passiert in so einem Workshop?

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Nach dem Tweetup ist vor dem Tweetup

Die positiven Erfahrungen mit und die schönen Erlebnisse rund um unseren Tweetup zu „Die Comedian Harmonists“ haben uns und unseren Partner, die Rhein-Zeitung, darin bestärkt, unsere Überlegungen zu einer Fortsetzung schnell zu konkretisieren. Daher freuen wir uns sehr darauf, Twitterer, Blogger und Instagramer zu einem weiteren #TweetupKO ins Theater Koblenz einzuladen. Dieser wird am Mittwoch, 10. September 2014, ab 18 Uhr zur Ballettproduktion „Der Besuch der alten Dame“ (Choreografie: Steffen Fuchs) stattfinden und dürfte damit – zumindest nach unserem Kenntnisstand – auch der erste Tweetup zu einem Ballettabend im deutschsprachigen Theaterraum sein.

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