Was bieten wir eigentlich für … Familien?

von Katharina Dielenhein

Dem Zauber des Theaters erliegen Menschen aller Altersklassen. Kleinkinder, Schüler, Erwachsene – für sie alle haben wir Angebote, die speziell auf ihre Perspektiven und Lebensumstände zugeschnitten sind. In der Blogreihe „Was bieten wir eigentlich für …?“ geben wir in den kommenden Wochen einen Überblick über die Vielzahl unserer Angebote. Heute im Fokus: Familien.

Theaterführung-Familien
Blick hinter die Kulissen: Unsere öffentlichen Theaterführungen sind für die ganze Familie geeignet.

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Castings für „The Beautiful Game“ im April

"Oliver!" war die letzte gemeinsame Produktion zwischen Koblenzer Jugendtheater und Theater Koblenz.
„Oliver!“ war die letzte gemeinsame Produktion zwischen Koblenzer Jugendtheater und Theater Koblenz. In der kommenden Spielzeit folgt „The Beautiful Game“. Die Castings beginnen im April.

Rund anderthalb Jahre ist es her, dass das Theater Koblenz und das Koblenzer Jugendtheater e.V. mit „Oliver!“ zum letzten Mal eine Kooperation eingegangen sind. Die Produktion war nach der Premiere im Dezember 2014 von der Presse und den Beteiligten in höchsten Tönen gelobt worden – und auch der Vorverkauf sprach Bände. Nun kündigt sich die Fortsetzung der erfolgreichen Kooperation an. Für „The Beautiful Game“, einem Musical von Andrew Lloyd Webber mit Texten von Ben Elton, nahen die Castings. Gesucht werden Jugendliche ab 14 Jahren sowie junge Erwachsene bis 20 Jahre. Das Musical erzählt die Geschichte der jugendlichen Mitglieder eines Fußballteams in Belfast und ihrer Freunde.

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„ … die Suche nach dramatischer Wahrheit“

Christian Steinbock, Dramaturg von „L’elisir d’amore (Der Liebestrank)“, im Gespräch mit Dirigent Giuliano Betta und Regisseur Alexander von Pfeil

Liebestrank

Der italienische Komponist Nino Rota hat einmal gesagt: „Das musikalische Material ist ein gemeinsamer Besitz. Wenn es sich jemand zu Eigen macht, ist er seinem Vorgänger nichts weiter schuldig als Dank.“ Wie ist es da mit der stilistischen Stellung Donizettis zwischen Rossini und Verdi bestellt? Dem einen zu Dank verpflicht und dem anderen ein Vorbild?

Giuliano Betta: Donizetti war natürlich Rossini ebenso zu Dank verpflichtet wie Verdi Donizetti. Doch ich würde gerade diese Linie noch ein bisschen verlängern. Ich würde bei Mozart anfangen, weil der Stil, den Mozart zusammen mit Lorenzo Da Ponte entwickelt hat – das Dramma giocoso – zunächst von Rossini aufgenommen und danach von Donizetti weiterentwickelt wurde. Von Mozart bis Verdi hat also jeder Komponist vom anderen gelernt. Ich würde sagen, dass Donizetti der letzte Komponist war, der in dieser Manier geschrieben hat, „L’elisir d’amore“ war dabei das erste Werk dieser Art, „Don Pasquale“ – als persönlicher Abschied kurz vor seinem Tod – das letzte. Und beide sind urkomisch und tief-tragisch zugleich. Verdi ging dann in eine andere Richtung und übernahm von Donizetti den Stil der Opera seria, nicht aber den der Opera buffa oder des Dramma giocoso, für den der Name Donizettis ja auch stand.

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Der Beginn eines Projekts: Die Schutzbefohlenen

Die Schutzbefohlenen
„Die Schutzbefohlenen“ wird im Bühnenbild von „Die Troerinnen/Orestie“ gespielt. Foto: Matthias Baus

von unserer Chefdramaturgin Juliane Wulfgramm

Kaum ein Thema beschäftigt, mobilisiert und spaltet die Gesellschaft im Moment so vehement wie die Flüchtlinge, die Europa und konkret Deutschland erreichen. Das Theater Koblenz reagiert auf die aktuelle gesellschaftliche und politische Situation mit einem Bühnenwerk, das sich von der ersten Aufführung im März 2016 an stetig weiterentwickeln soll – und besinnt sich dabei auf grundlegende Aufgaben und Möglichkeiten des Theaters als Zentrum der bürgerlichen Gesellschaft.

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Was bieten wir eigentlich für … Studenten?

von Katharina Dielenhein

Dem Zauber des Theaters erliegen Menschen aller Altersklassen. Kleinkinder, Schüler, Erwachsene – für sie alle haben wir Angebote, die speziell auf ihre Perspektiven und Lebensumstände zugeschnitten sind. In der Blogreihe „Was bieten wir eigentlich für …?“ geben wir in den kommenden Wochen einen Überblick über die Vielzahl unserer Angebote. Heute im Fokus: Studenten.

Uni-Stand
Viermal im Semester kommen wir für drei Stunden an die Uni Koblenz-Landau und bringen vergünstigte Karten für Studenten mit.

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Das Ballettensemble erobert Räume der Stadt

Ballettdirektor Steffen Fuchs über Tanz in der Stadt

Steffen Fuchs bei Tanz in der Stadt
Ballettdirektor Steffen Fuchs bei Tanz in der Stadt in der Stadtbibliothek

Wenn ich an das Bühnenbild im klassischen Ballett denke, sehe ich meist gemalte Kulissen, die eine räumliche und zeitliche Atmosphäre andeuten, die aber nicht den Fokus von der Choreografie ablenken. Diese Choreografie legt genau fest, welcher Tänzer sich wann, wo, wie und mit wem in diesem nahezu leergeräumten Bühnenraum bewegt. Dabei ist sie so zugeschnitten, dass möglichst jeder Zuschauer auf seinem Platz die Feinheiten der Bewegungsabläufe sehen kann.

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