Vorgefühlt: „Wolf unter Wölfen“ – Oper mit zeitübergreifender Relevanz

Der Rechtsruck und die Risse in der Gesellschaft erinnern den deutsch-dänischen Komponisten Søren Nils Eichberg an die politische Situation in der Weimarer Republik. Deshalb sieht er in Hans Falladas Roman „Wolf unter Wölfen“ viele Parallelen zur Gegenwart. Für das Theater Koblenz hat er auf der Grundlage des Klassikers der Neuen Sachlichkeit, den Fallada 1937 schrieb, eine Zeitoper komponiert. Die Gratwanderung, Geschichte und Gegenwart in der Musik zu verbinden, reizt den Künstler, der mit seiner Familie in Berlin lebt. Im Interview spricht der 46-Jährige über die spannende Zusammenarbeit mit dem Theater Koblenz und über den Reiz, mit dem Librettisten John von Düffel und mit dem Regieteam ein Auftragswerk zu entwickeln.

Søren Nils Eichberg – Wolf unter Wölfen
Foto: Neda Navaee
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