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Inszenierungen aus anderen Perspektiven – Eva Maria Enders & Markus Scherer

Für unsere aktuelle Puppenspiel-Produktion „Wolfsstunde“ wollen wir mit Pressereferent Markus Scherer und Künstlerin Eva Maria Enders sprechen. Wir verlassen gemeinsam mit Markus das Theater, überqueren die Clemensstraße und treffen Eva und ihren Hund Eden am Gittertor vor ihrem Atelier. Wir durchqueren den Ausstellungsraum, der im Augenblick vollständig vom Produktionsteam erobert und zur Bühne gemacht wird, und gehen in ein lichtdurchflutetes kleineres Hinterzimmer. Dort nehmen wir an einem massiven Holztisch Platz. Während Eva uns Getränke anbietet, macht Eden es sich auf dem bunt gestreiften Sofa neben uns bequem.

Eva Maria Enders und Markus Scherer im Kunstraum Werkstatt
Künstlerin Eva Maria Enders und Pressereferent Markus Scherer.

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Inszenierungen aus anderen Perspektiven – Solorepetitorin Laura Bos

Die etwas „andere Perspektive“ erhalten wir heute durch Solorepetitorin Laura Bos: Sie hat in den letzten Wochen die Einstudierung der Sänger für die konzertante Produktion von „Tosca“ übernommen und wirkt während der Vorstellung auf der Bühne mit. „My life with Tosca“ eröffnet Laura verheißungsvoll unser Gespräch, als wir uns in ihrem Übungszimmer zusammensetzen.

Solorepetitoren Laura Bos
Auch ein Profi muss üben. Laura Bos kurz vor einer Probe, die sie am Flügel begleitet.

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KÖNIG LEAR revisited
Die Neubearbeitung für das Koblenzer Ensemble

von John von Düffel

Seien wir ehrlich: An einem Shakespeare kann man nur scheitern. Die Frage ist nur, wie? Dabei haben wir hierzulande einen großen Vorteil gegenüber dem Mutterland des großen Theaterbarden, und die Engländer beneiden uns regelmäßig darum: Auf deutschsprachigen Bühnen gibt es kein Shakespeare-Original. Bei uns darf, kann und muss jeder Shakespeare-Text übersetzt, übertragen und damit transformiert werden. Und diese Heraus- und Überforderung ist zugleich eine Chance, weil jede Zeit sich damit neu und anders in die Matrix der großen Shakespeare-Werke einschreibt – von der Romantik bis heute. Immer wieder gibt es die Notwendigkeit, die Kräfte von Shakespeares Sprache, die Wucht seiner szenischen Setzungen und die Größe seiner Figuren neu aufzusuchen und heraufzubeschwören. Dieser Versuch, an den phantastischen Kern und den vibrierenden Puls seines „Lear“ heranzukommen, hat mich bei meiner Neufassung für das Theater Koblenz geleitet.

Georg Marin (König Lear) und Bühnenbildner Bodo Demelius im Gespräch (Foto: Matthias Baus für das Theater Koblenz)

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Das Theaterfest am 3. Juni 2017

Clemens Wenzeslaus errichtete 1787 sein Theater den „vicinis suis“, seinen Nachbarn, also den Koblenzern und natürlich auch deren Freunden aus Nah und Fern. Das nehmen wir uns zu Herzen und wollen feiern: mit unseren Nachbarn und Freunden, unserem Publikum, mit Kindern, Erwachsenen, Theaterhungrigen und nach Vergnügen Dürstenden. Am Samstag, den 3. Juni 2017 ab 11:00 Uhr gibt es Theatermagie, Bühnenwunder, Tanz, Musik, Gesang, Unterhaltung und Information. Die Besucher können zuschauen, mitmachen, Kostüme ersteigern, bei Essen und Trinken verweilen und den Start in das Pfingstwochenende genießen.

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Tweetup zu “Der Vampyr” am 24. April

#TweetupKO – immer wieder gut für ungewohnte Perspektiven (Instgram-Fotos: @theaterkoblenz, @janiwolf, @staatsoperberlin)

Schon länger hatten wir einen Tweetup zu einer Opernproduktion ins Auge gefasst, jetzt ist es endlich soweit. Am Montag, 24. April 2017 ab 18 Uhr geben wir einer ausgewählten Gruppe von Twitterern und Bloggern die Möglichkeit, bei einer Bühnenorchesterprobe zu Heinrich Marschners Oper “Der Vampyr” mit dabei zu sein. Anmelden könnt ihr euch ab sofort auf unserer Website.

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