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Hier spielt die Musik!

Und zwar die von Richard Wagner. Der „Fliegende Holländer“. Nur: Welche Fassung soll’s denn sein? Und warum? Ein Gespräch mit dem Koblenzer Chefdirigenten Enrico Delamboye und dem Dirigenten der Neuproduktion, Mino Marani

Wie das bei Opern oft so ist: Nicht jedes Werk gibt’s nur in einer einzigen Version. So steht bisweilen am Anfang erst einmal die Frage, welche man wählt. Oder, anders gesagt: Welche für die hauseigene Neuinszenierung am besten passt. Jene, die bei der Uraufführung zu hören war? Jene, die der Komponist später selbst überarbeitet hat, und zwar aufgrund spezieller Sängerwünsche – wie es etwa bei „Don Giovanni“ der Fall ist? Oder gegebenenfalls eine unvollendete Version, wenn der Komponist über dem Werk verstarb – so wie Puccini über „Turandot“ oder Alban Berg über „Lulu“?

Eine sehr vergnügliche Fassung der Geschichte um Senta und ihren Seefahrer wäre beispielsweise diese hier. Vorhang auf für den „Lügenden Wollhändler“!

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