Vorgefühlt: „Der goldene Drache“

Chinesische, japanische, indische, koreanische und Thai-Restaurants gehören inzwischen überall zum Straßenbild. Asiatische Kost wird mit den Attributen leicht und lecker verbunden und trifft auf den westlichen Zeitgeist des Fitness- und Wellness-Wahns. Asiatisches Essen ist „in“. Dabei interessiert es niemanden, wie es hinter der goldenen „winke Katze“ in der Küche zugeht. Welches Schicksal hat die Menschen in den Küchen der asiatischen Schnellrestaurants ereilt und woher kommen sie?

Nummer 31: Gai Grob Prio Wan
kross gebackene Hähnchenbrust mit Morcheln, Ananas, Pfirsich (süß-sauer)

Fahles Sonnenlicht fällt durch die Fensterscheiben auf die Tische. Es duftet nach Zitronengras, Thai-Ingwer und Erdnusssoße. Ein paar Quadratmeter Asien mit asiatischen Gerichten, asiatischen Köchen und Glückskeksen. Das Essen ist leicht verdaulich, sehr gesund und von wenig scharf bis extra scharf variieren die Aromen, die auf den europäischen Gaumen angepasst sind und einen Hauch Exotik in den Alltag bringen. Der Asia Deli, wie es heute heißt, passt in den neuen Life-Style unserer Zeit. Es schmeckt und ist preiswert.

Leckere Requisiten in Der goldene Drache
Foto: Matthias Baus für das Theater Koblenz

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Vorgefühlt: „Das schlaue Füchslein“

„Fressen Sie Kaninchenfleisch?“ ist in der Opernliteratur eine eher selten gestellte und ungewöhnliche Frage, wenn es darum geht, um eine Braut zu werben.

In der Oper „Das schlaue Füchslein“ von Leoš Janáček, der in den ursprünglichen Naturlandschaften von Mähren lebte und viel Zeit in den Wäldern verbrachte, um die Natur zu studieren, klingt die Frage romantisch. Sicher hat der Komponist bei seinen Streifzügen den ein oder anderen Tierklatsch der Waldbewohner aufgeschnappt. Überzeugen Sie sich selbst:

Stoffhase bei Das schlaue Füchslein
Tierische Requisiten kommen zum Einsatz. (Foto: Matthias Baus für das Theater Koblenz)

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