Unser Blog wird vielseitiger. Und journalistischer.

Block Autorinnen

Auf blog.theater-koblenz.de schreiben seit inzwischen sechs Jahren unterschiedliche Autorinnen und Autoren über die Erlebnisse an einem Theater, über Terminsachen und natürlich über Kunst und Kultur im Allgemeinen. Unsere Reihe „Vorgefühlt“, in der wir jede Premiere vorstellen, erscheint ab dieser Spielzeit in neuem inhaltlichen Gewand: Wir freuen uns sehr, dass wir drei Journalist*innen dafür gewinnen konnten, unseren Blog durch ihre Texte zu bereichern. Elisabeth Maier, Falk Schreiber und Margot Weber werden euch künftig ca. zwei Wochen vor jeder Premiere über wissenswerte Aspekte unserer Neuproduktionen informieren und das in abwechslungsreichen Formaten und dem ungetrübten und dennoch zugewandten Blick erfahrener Kulturbeobachter*innen. Wir hoffen, dass Ihr euch mit uns über dieses zusätzliche Lesevergnügen freut und empfehlen – als erste Texte der neuen Reihe – nicht nur das schon veröffentlichte Gespräch von Margot Weber zu „Chess“ sondern, soeben erschienen, ein Interview von Falk Schreiber mit John von Düffel zum Gastspiel „It can’t happen here“ des Deutschen Theaters.

(md)

Vorgefühlt: “It can’t happen here” – „Da beschleicht einen schon das Grauen“

Ein Populist gewinnt die US-amerikanische Präsidentenwahl und errichtet eine plutokratische Herrschaft – Sinclair Lewis’ Satire „It can’t happen here“ klingt wie eine Vorwegnahme der Trump-Regierung. Die Romandramatisierung des Deutschen Theaters Berlin ist am 1. und 2. September im Theater Koblenz zu sehen – ein Interview mit dem Dramaturgen John von Düffel.

It can't happen here – Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Felix Goeser, Matze Pröllochs, Benjamin Lillie, Wiebke Mollenhauer, Camill Jammal, Michael Goldberg (Foto: Arno Declair)

Diesen Beitrag weiterlesen →

Schultheatertage reloaded: Konzentration, Kreativität und Körperarbeit

„Wir haben uns heute als Kurs verbessert“, so lautet Anna Knebels Rückmeldung zum Schultheatertage. Sie ist Schülerin der Oberstufe am Max-von-Laue-Gymnasium und war mit ihren Mitschülern des Kurses Darstellendes Spiel zu Gast im Theater Koblenz. Nach einer Theaterführung, die das Verständnis für die Prozesse hinter den Kulissen vertiefte, arbeitete der Kurs intensiv in einem mehrstündigen Workshop unter der Leitung von Musiktheaterpädagogin Corinna Stüttgen. Mitschüler Janek Winkelmann nimmt aus diesem vor allem die Erkenntnis mit, dass Spielszenen innere Ruhe und Pausen benötigen.

Schultheatertage: Max-von-Laue Gymnasium
Diesen Beitrag weiterlesen →

Inszenierungen aus anderen Perspektiven: Regieassistentin Elisabeth Paula Neumann

Peter Eötvös’ „Der goldene Drache“ erlebte erst im Juni 2014 seine Uraufführung in Frankfurt. Seither wurde dieses humorvolle, groteske, aber poetische Musiktheater, das Roland Schimmelpfennigs gleichnamiges Schauspiel zur Grundlage hat, in Deutschland nur in Bremerhaven aufgeführt. Nun hat das Theater Koblenz die Freude, dieses bemerkenswerte, bei allem Humor durchaus auch sozialkritische Werk für sein Publikum zu spielen. Elisabeth Neumann hat als Regieassistentin die Produktion von Probenbeginn an begleitet. Sie klärt uns über die vertrackte Handlung auf, erzählt von den Hintergründen und Kniffen im Umgang mit dem Werk und gibt einen Einblick über Atmosphäre und Stimmung in der Probenzeit.

Regieassistentin Elisabeth Paula Neumann

Diesen Beitrag weiterlesen →

Inszenierungen aus anderen Perspektiven: Ballettmeisterin Michelle Eckstein

Ballettmeisterin Michelle Eckstein hat in den vergangenen Jahren wie auch in dieser Spielzeit die Choreografen aller Ballettabende, allen voran Ballettdirektor Steffen Fuchs, bei ihren Produktionen assistiert. Die gebürtige Nordengländerin arbeitet schon seit ihrem 18. Lebensjahr am Theater Koblenz und war die ersten 22 Jahre als Balletttänzerin beschäftigt: „Mit 16 bin ich für zwei Jahre zur Royal Ballet School gegangen. Ich sollte ein drittes Jahr dort bleiben, aber habe in London für eine Compagnie in Kiel vorgetanzt, wo der damalige Koblenzer Ballettdirektor saß, der mich sechs Monate später anrief und engagierte. Innerhalb von ein bis zwei Wochen bin ich dann von London nach Koblenz umgezogen.“ Heute erzählt uns Michelle von der aktuellen Ballettproduktion „Die Odyssee“ von Steffen Fuchs.

Foto: Matthias Baus für das Theater Koblenz

Diesen Beitrag weiterlesen →

1 2 3 9