Aktionskunst in den Straßen als FSJ-Projekt

Jahr für Jahr profitiert das Theater Koblenz von der Unterstützung junger Menschen, die im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres in der Abteilung Theaterpädagogik oder an anderen Stellen eingesetzt sind. Sie tauchen fast 12 Monate in den Alltag an einem Theater ein und sammeln in dieser Zeit wertvolle Erfahrungen, die ihnen auf dem Weg ins Berufsleben oder bei der Studienwahl helfen. Verbindlicher Bestandteil eines FSJ ist immer ein eigenverantwortliches Projekt. Die Idee zu diesem Projekt entwickeln die Jugendlichen oder jungen Erwachsenen zu Beginn ihres Freiwilligen Sozialen Jahres selbst, im Laufe der Zeit konkretisieren sie es und führen es durch.

In der Spielzeit 2015/2016 hat Sabrina Lieb das Team der Theaterpädagogik hilfreich und fleißig unterstützt. Sie hat – gemeinsam mit FSJlern anderer Kultureinrichtungen – “Straßentheater und Aktionskunst im Öffentlichen Raum” zum Thema ihres Projekts gemacht. Mit unterschiedlichen Kunstaktionen in den Straßen von Koblenz machten sie auf Kultureinrichtungen und -vereine von Koblenz und aus der Region aufmerksam sowie auf die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Kultur zu absolvieren.

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Als Paten ganz nah an der Produktion sein

Von unserer Musiktheaterpädagogin Franziska Preiser

Produktionsklasse Streetcar
Produktionsklassen erleben durch Probenbesuche die Entstehung einer Theaterproduktion ganz nah mit.

Eine Produktion begleiten, Einblicke in Probenprozesse erhalten und sich intensiv mit einem Stück auseinandersetzen: Im Rahmen einer Produktionsklasse können Schulklassen bei uns am Theater Koblenz eine Patenschaft für ein Stück übernehmen. In dieser Spielzeit konnte ich für dieses Format in der Sparte Musiktheater einen DS-Kurs der Jahrgangsstufe 11 einer Koblenzer Schule für die Produktion „A Streetcar Named Desire“ gewinnen. Schon früh, Ende März, haben der betreuende Lehrer und ich den zeitlichen Ablauf und die grobe inhaltliche Planung festgehalten. Während für mich die weitere Ausgestaltung der Termine begann, wurden die Schüler durch ihren Lehrer über das Projekt informiert. Eine Schülerin beschreibt dies so:

„Als unser Lehrer in Darstellendem Spiel uns an einem Mittwochmorgen voller Enthusiasmus fragte, ob wir als Produktionsklasse die Oper ,A Streetcar Named Desire’ begleiten wollen, wussten wir noch nicht richtig, was uns erwartet, doch trotzdem willigten wir ein. Einige Zeit verging, ohne dass wir etwas Weiteres über die Patenschaft hörten, bis Frau Preiser, welche am Theater arbeitet, zu uns in den Kurs kam, um mit uns unsere Ideen zu dem Stück zu sammeln.“

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Was bieten wir eigentlich für … Familien?

von Katharina Dielenhein

Dem Zauber des Theaters erliegen Menschen aller Altersklassen. Kleinkinder, Schüler, Erwachsene – für sie alle haben wir Angebote, die speziell auf ihre Perspektiven und Lebensumstände zugeschnitten sind. In der Blogreihe “Was bieten wir eigentlich für …?” geben wir in den kommenden Wochen einen Überblick über die Vielzahl unserer Angebote. Heute im Fokus: Familien.

Theaterführung-Familien
Blick hinter die Kulissen: Unsere öffentlichen Theaterführungen sind für die ganze Familie geeignet.

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Von Jazz bis Puppentheater

Von unserer Musiktheaterpädagogin Franziska Preiser

Kulturclub-Die-28-Jahreszeiten
Der Kulturclub Jugend besucht in dieser Spielzeit unter anderem das Ballett “Die 28 Jahreszeiten”. Foto: Matthias Baus

Theater und Konzert besuchen und drum herum Einblicke in die Probenprozesse und Produktionsabläufe erhalten: Der Kulturclub Jugend von Theater Koblenz und Staatsorchester Rheinische Philharmonie bietet die Möglichkeit, mehr zu erleben. Wie in der letzten Spielzeit werden wir uns auch in diesem Jahr mit den gemeinsam besuchten Produktionen und Konzertprogrammen im Voraus beschäftigen. In der Vorbereitung findet eine gemeinsame Annäherung an die Inhalte und Themen der jeweiligen Veranstaltung statt: eine Probe besuchen, Verfilmungen ansehen, recherchieren, selbst spielen und vieles mehr. Die Nachbereitung ermöglicht es, über die Eindrücke aus dem Veranstaltungsbesuch ins Gespräch zu kommen, aber auch Beteiligte aus den Produktionen zu Besuch zu haben.

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Wie aus einem Traum Wirklichkeit wird: „Das sagenhafte Schurri Murri“

von unserer Musiktheaterpädagogin Franziska Preiser

Schurri-Murri

Als ich zum ersten Mal den Vorschlag äußerte, eine mobile Musiktheaterproduktion für Grundschulen zu konzipieren, hatte ich zwar eine grobe Vorstellung davon, wie ein solches Stück aussehen könnte, ahnte aber noch nicht, was da auf mich zukommen würde. Heute, fast zwei Jahre später, ist „Das sagenhafte Schurri Murri“ komplett inszeniert und alle Beteiligten freuen sich auf die vielen Kinder, denen wir damit in den kommenden Monaten die Welt der Oper ein kleines bisschen näherbringen.

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“Fidelio” in der Whatsapp-Kritik

Whatsapp-Kritik
Über die Inszenierung von “Fidelio” live diskutieren? Das geht am 28. September.

Mit Tweetups in Proben haben wir begonnen, jetzt gehen wir in Sachen „Theater und Netz“ einen Schritt weiter: Am 28. September wird es zum ersten Mal eine Whatsapp-Kritik während einer laufenden Vorstellung geben. Eine ausgewählte Gruppe wird mithilfe des Nachrichtendienstes an diesem Abend die Koblenzer Inszenierung von „Fidelio“ besprechen – unter Teilnahme von Detlef Brandenburg, Chefredakteur des Magazins „Die deutsche Bühne“. Ausschnitte des Chats, bei dem Brandenburg auch selbst mitschreiben wird, werden im Rahmen einer Besprechung anschließend im Magazin veröffentlicht.

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