Brave Kinder, lügende Künstler

„Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“, Teil 3. Wir sehen ein gutbürgerliches, wohlsituiertes Mutter-Tochter-Gespann und tauchen ein in die Abgründe der Kunst-, Künstler- und Kritikerszene. Ursprünglich waren das lediglich zwei Teile eines größeren Theaterabends. Aufgrund der Pandemie ist aus ihnen nun ein eigenständiger Film geworden.

Am Set von The Screaming Impossibility of Death – Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten
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Vorgefühlt: „Così fan tutte“ – Eine Frage der Identität

Guglielmo und Ferrando glauben an die bedingungslose Treue ihrer Freundinnen. Aber Don Alfonso ist skeptisch: Wenn die Frauen so treu sind, dann kann man diese Treue auch mal auf die Probe stellen, oder? Vielleicht mit ein bisschen Mummenschanz? Mozarts „Così fan tutte“ ist auf den ersten Blick ein großer Spaß. Mino Marani, seit 2017 Erster Kapellmeister am Theater Koblenz und musikalischer Leiter der konzertanten „Così“-Aufführung, erklärt, was hinter der vorgeblich lustigen Handlung steckt.

Mino Marani mit seiner Partitur zu Così fan tutte
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Vorgefühlt: „Gräfin Mariza“ – Mehr als Show und Tralala

Mit Operetten hat das Theater Koblenz in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen gemacht. So steht nun nach der „Herzogin von Chicago“ (2016) und der „Csárdásfürstin“ (2018) ein weiterer Klassiker von Emmerich Kálmán auf dem Spielplan: seine weltbekannte „Gräfin Mariza“. Es inszeniert die Französin Pascale-Sabine Chevroton, eine ausgebildete Tänzerin, die damit ihren Einstand in Koblenz gibt. Ein Porträt.

Pascale-Sabine Chevroton – Regisseurin von Gräfin Mariza
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