Vorgefühlt: „Die Liebe zu den drei Orangen“ – Monica Mascus, Prinzessin Clarice in Prokofjews Märchenspiel

Ab Samstag, 7. März, ist die Mezzosopranistin Monica Mascus in der Neuinszenierung von Sergej Prokofjews Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“ zu erleben. Ein schöner Anlass, sie einmal zu einem Gespräch zu treffen. Denn nach mittlerweile 21 Jahren in Koblenz ist es jetzt wirklich an der Zeit, mehr von ihr – und über sie – zu erfahren.

Monica Mascus im Bühnenbild zu
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Vorgefühlt: „Pension Schöller“ – Urlaub vom Alltag

Wilhelm Jacoby und Carl Laufs schrieben 1890 das Lustspiel „Pension Schöller“ als beißende Satire auf das Spießbürgertum im Kaiserreich. In Koblenz wird das Stück in die Fünfzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts verlegt – und erweist sich so als nicht weniger scharf. Ein Kantinengespräch mit Regisseur Christian Schlüter, Dramaturgin Juliane Wulfgramm und Bühnenmusiker Ralf Schurbohm.

Pension Schöller – Theater Koblenz
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Vorgefühlt: „Antigone“ – Du musst Opfer bringen

Nach dem Tod des Ödipus versinkt der Stadtstaat Theben in blutigem Aufruhr: Ödipus’ Söhne Polyneikes und Eteokles kämpfen um den Thron und kommen schließlich beide ums Leben. Ihr Onkel Kreon übernimmt die Macht und regiert mit harter Hand; um die Bevölkerung von neuerlichem Aufstand abzuhalten, befiehlt er, Polyneikes’ Leichnam nicht beerdigen zu lassen. Aber Polyneikes’ Schwester Antigone ignoriert das Verbot … Der Antigone-Mythos zählt zu den bekanntesten Stoffen des antiken Griechenland, Sophokles’ gleichnamige Tragödie wird bis heute viel gespielt. Jean Anouilh schuf 1942 eine moderne Fassung, die in Koblenz als Puppentheater aufgeführt wird – als Puppentheater, in der das antike Theben eine Insel voller bunter Plüschtiere ist. Ein Interview mit Regisseurin Karin Herrmann und Dramaturgin Julia Schinke.

Antigone
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Vorgefühlt: „Folk Fiction“ – Sebastian Weber über das Yin und Yang im Tanz

Eins unterscheidet seine Choreografie deutlich von anderen Tanzstücken in Koblenz: die Lautstärke. Mit sieben Stepptänzern ist die Sebastian Weber Dance Company bereits zum zweiten Mal zu Gast. Nachdem sich „Cowboys“ um Populismus drehte, geht es nun erneut um politische Fragen. Doch mit „Folk Fiction“ wendet sich das Ensemble, das am 19. Dezember Premiere feiert, aus einem besonderen Grund von dystopischen Szenarien ab.

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