„Doctor Atomic“: Die Deutschen und die Kernspaltung

Mit was für Instrumenten haben die Physiker vor sieben Jahrzehnten gearbeitet? Und wie sah das alles eigentlich aus? Einen Ort gibt es, an dem das historische Wissen rund um die Atomphysik plastisch erfahrbar ist: das Deutsche Museum in München. Dort befindet sich, neben vielen anderen Exponaten, auch ein schlichter hölzerner Arbeitstisch, an dem Otto Hahn, Fritz Straßmann und Lise Meitner vor 80 Jahren eine bahnbrechende Entdeckung machten. Mit der sie schlussendlich J. Robert Oppenheimer und seinen Kollegen den Weg zur Atombombe ermöglichten. Wir haben uns, gemeinsam mit Regisseur Markus Dietze, die Ausstellungsstücke einmal angesehen.

Markus Dietze – „Doctor Atomic“
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„Doctor Atomic“: Hausbesuch bei Edward Teller

Die Koblenzer Erstaufführung der Oper „Doctor Atomic“ von John Adams steht bevor, am 9. März ist Premiere. Auf der Bühne zu sehen: viele Figuren, die historischen Vorbildern nachempfunden sind. Die berühmteste vielleicht, neben J. Robert Oppenheimer: Edward Teller (1908-2003), der spätere Vater der Wasserstoffbombe. Als Kollege Oppenheimers war er bereits bei der Entwicklung der Atombombe dabei.

Der Journalist Lars Reichardt, Redakteur beim Münchner SZ-Magazin, hat Teller im Sommer 2000 in seinem Haus im kalifornischen Stanford besucht. Und das letzte Interview mit dem gebürtigen Ungarn geführt. Wir haben Reichardt gebeten, sich für uns noch einmal daran zu erinnern.

Doctor Atomic – Edward Teller
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