7 Geißlein
Puppentheater von Stephan Siegfried nach dem Märchen der Brüder Grimm
Wenn Schlauheit über Stärke triumphiert, gibt es einen Verlierer: Wölfchen.
Wenn Mutter Geiß zum Einkaufen geht, dann müssen die daheim bleibenden kleinen Geißlein zu ihrer eigenen Sicherheit ganz klare Regeln befolgen! Das Kommando überträgt sie dabei dem Ältesten der sieben Sprösslinge. Und es gibt Regeln: Wenn beispielsweise jemand an die Tür klopft, der auch noch behauptet, die Mutter zu sein, dann müssen folgende Eigenschaften in genau dieser Reihenfolge überprüft werden: Hat die Person eine so reine zarte Stimme wie die Geiß? Und hat diese Person auch genauso blütenweiße Pfoten wie die Geiß? Wenn nicht, kann es sich nämlich nur um einen handeln: den bösen Wolf! Doch wenn sich alle an alle Regeln halten, kann ja sicher nichts schiefgehen – oder etwa doch?
Stephan Siegfrieds erfrischende Märchenerzählung über das Befolgen von Regeln und über kluge Köpfchen stellt gewissermaßen die Fortsetzung seines „Rotkäppchens“ dar – und gleichzeitig dessen Vorgeschichte. Die Kinder können sich auf einen kurzen Gastauftritt des noch völlig ahnungslosen Mädchens mit der roten Kappe und andere witzige Querverweise freuen. Außerdem erfahren sie, wie der böse Wolf das hohe C zu singen gelernt hat und wie man sich im Wald verhält.
Diese Inszenierung wurde ursprünglich am Deutsch- Sorbischen Volkstheater Bautzen erarbeitet.
Spielort
Probebühne 2
Spieldauer
Altersempfehlung 4+
Besetzung
mit:
Inszenierung
Sarah John
Kostüme
Sandra Gellert
Puppenbau
Beatrice Baumann
Puppenbau Wolfsfigur
Sigrid Schöneberg
Dramaturgie
Juliane Wulfgramm
Vom Wald, dem bösen Wolf und Rotkäppchen
Stephan Siegfrieds erfrischende Märcheninszenierung über das Befolgen von Regeln und über kluge Köpfchen.