SOKO Shakespeare – Mord auf der Hinterbühne
Ein interaktiver Puppentheater-Escape-Abend von Stephan Siegfried
Die Zuschauenden werden aktiv: Als Teil der Soko helfen sie, einen tragischen Bühnentod aufzuklären.
Mord und Totschlag auf der Bühne waren für das Publikum im Elisabethanischen Zeitalter weder ungewöhnlich noch selten. In den 38 Dramen William Shakespeares wird mit blutrünstigen Szenen nicht gespart: Mord, Hinterhalt, Hinrichtungen, Verstümmelungen und Kriege gehören zum Alltagsgeschäft. Dies veranlasste das Theater Koblenz, eine fulminante multimediale und spartenübergreifende Performance unter dem Titel „O I am slain“ uraufzuführen. Hier treffen die mörderischsten und intrigantesten Figuren aus den bekanntesten Shakespeare-Stücken aufeinander: eine sehr heutige Auseinandersetzung für Darstellende und Publikum mit den Grausamkeiten des frühen 17. Jahrhunderts. Nach langen und anstrengenden Proben scheint die Premiere reibungslos zu verlaufen, das fulminante Finale bildet eine besonders intensive Sterbeszene. Der Applaus scheint nicht enden zu wollen, doch dann der Skandal: Die Leiche steht nicht wie geplant auf, um sich zu verbeugen. Sie ist und bleibt tot. Die Spurensicherung rückt an, aber die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zum Todesfall verlaufen bisher im Sande, deshalb benötigen wir Sie: die Soko Shakespeare. Können Sie uns helfen, diesen kuriosen Mordfall aufzulösen?
„Als Zuschauer:in bist du nicht nur Teil der Aufführung, du steuerst sie aktiv mit und lernst deine Mit-Zuschauer:innen ein wenig kennen und gehst mit einem sehr guten Gefühl nach Hause […] – ein Format, das kein anderes Theater hat.“
(Die Deutsche Bühne, 18.04.2026)
Bitte beachten Sie, dass pro Vorstellung nur maximal 20 Zuschauer:innen teilnehmen können.
Spielort
Kaisersaal
Deinhardpassage 2
56068 Koblenz
Spieldauer
ca. 90–120 Minuten
Altersempfehlung 14+
Besetzung
Inszenierung
Bühne, Kostüm, Puppenbau
Christof von Büren
Dramaturgie
Juliane Wulfgramm
Bühnenkrimi: Werden Sie Teil der SOKO Shakespeare!
Ein Toter auf der Bühne – doch diesmal ist es kein Spiel. Was als multimediale Shakespeare-Performance beginnt, endet mit einem echten Skandal: Eine Leiche steht zum Schlussapplaus nicht wieder auf.