Pelléas et Mélisande
Oper von Claude Debussy · In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Zauber einer stillen, geheimnisvollen Melancholie, in der unausgesprochene Leidenschaft und schicksalhafte Fügung sanft ineinanderfließen.
In einem düsteren Schlossreich, das von Wassergräben umgeben ist, findet Prinz Golaud im Wald eine junge Frau namens Mélisande. Sie scheint aus einer anderen Welt zu stammen, ist verschlossen und ängstlich und hat keine erkennbare Vergangenheit.
Golaud nimmt sie mit und heiratet sie, doch bald wird deutlich, dass zwischen Mélisande und seinem Halbbruder Pelléas eine stille Nähe wächst. Diese Zuneigung, die niemand ausspricht und die doch unausweichlich ist, bildet das Zentrum dieser Oper, in der kaum ein Wort und kaum eine Geste ohne Nachklang bleiben.
Claude Debussy wählte als Gattungsbezeichnung für sein 1902 in Paris uraufgeführtes Werk die Gattung Drame lyrique. Mit einer Musik, die eher Stimmungen und flüchtige Empfindungen umkreist, widmet sich „Pelléas et Mélisande” ganz dem Innenleben seiner Figuren. Klang ersetzt Erklärung.
So entsteht ein Opernabend, in dem die Zeit nicht linear vergeht, sondern sich in Erinnerungen, Gegenwart und Ahnungen überlagert. „Pelléas et Mélisande“, diese musikalisch-szenische Studie über das Flüchtige, wird über 70 Jahre nach der letzten Aufführung in Koblenz den Musiktheater-Spielplan der Saison 2026/2027 um ein besonderes Ereignis bereichern.
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Spielort
Großes Haus
Der Vorverkauf für alle Vorstellungen im Großen Haus und im Oberen Foyer beginnt am 2. November 2026 um 10:00 Uhr.
Altersempfehlung 14+
Besetzung
Mélisande
Geneviève, Mutter von Golaud und Pélleas
Arkel, König von Allemonde
Jussi Juola
Pélleas, Arkels Enkel
Piotr Gryniewicki
Golaud, Bruder von Pélleas
Yniold, Sohn Golauds aus erster Ehe
Ami Hewitt
Ein Arzt
Ein Hirte
Stimmen von Matrosen
alle Beteiligten
Musikalische Leitung
Inszenierung
Elmar Goerden
Bühne
Silvia Merlo
Ulf Stengl
Kostüme
Lydia Kirchleitner
Licht
Michael Reif
Dramaturgie
Theaterpädagogik
Julia Schutt